green cola

Maurice 9. Oktober 2015 1
green cola
  • Geschmack
  • Geruch
  • Design
  • Süßstoffe

Grüne Cola – dieses Phänomen lässt sich seit einiger Zeit auf diversen Märkten und vor allem auch in Deutschland beobachten. Da viele sich immer gesünder ernähren wollen, müssen sich die Lebensmittelhersteller so langsam darauf einstellen; Cola ist eins dieser Produkte, die dadurch einen kleinen Wandel erlebten.
Natürlich ist es nicht das Getränk an sich, welches gefärbt wird. Vielmehr steht die Farbe Grün als Sinnbild für einen kalorienarmeren Inhalt und vor allem die verstärkte Wertlegung auf das Süßen mit Stevia. Einige namhafte Marken machten es vor, doch vor einigen Monaten kam nach einem Bericht der Verbraucherzentrale Niedersachsen die Frage auf, wie gesund „grüne Cola“ wirklich sei.
green cola ist eins dieser Fabrikate, die zumindest schon einmal bei einem Blick auf die Zutatenliste den Eindruck vermitteln, dass sie anderen einen Schritt voraus sind. Darin enthalten nicht enthalten: Zucker, Kohlenhydrate, Aspartame, Fett, Kalorien, Eiweiß. Darin enthalten: Cola, Stevia und Sucralose als mitarbeitendes Süßungsmittel.

Geschmack

Der Kohlensäuregehalt ist ebenso hoch wie in jeder anderen millionenfach abgefüllten Cola und stellt damit den ersten und einzigen Negativpunkt dar. Für den folgenden Geschmack ist er ein Stück zu hoch angesetzt, er verdeckt das Aroma teilweise und wirkt zu aufdringlich. Das Prickeln zieht sich ziemlich lange hin, weswegen der Geschmack auch erst sehr spät einsetzt, dann aber überrascht. Statt eines bitteren Nachgeschmacks bekommt man hier eine einfache, gute, etwas trockenere Cola-Variante, die nicht vor übertriebender Zuckrigkeit strotzt und die am Ende mit einem sanften Übergang ins Wässrige angibt. Von der bisher gewohnten übertriebenen Aggressivität der Süßungsmittel ist hier keine Spur.

Geruch

In diesem Aspekt wird dann doch etwas deutlicher, dass der Abfüller nicht mit Zucker arbeitet, sondern mit einem Ersatz. Der Geruch ist trockener, leichter, nicht ganz so unangenehm aufreizend wie bisher bekannt.

Erwartungen

Nach unzähligen Versuchen waren die Hoffnungen nicht mehr all zu groß, dass es eine Marke schafft, den Geschmack in Kombination mit Süßungsmitteln so umzusetzen, dass es genießbar ist. Nachdem ich dann wusste, was alles nicht mit auf dem Rezept für green cola steht, habe ich mir ernsthaft die Frage gestellt, was dann überhaupt noch übrig bleibt von Cola. Die Antwort wurde prompt geliefert: Cola.

Effekt

Die Wirkung dieses Getränks liegt eher in ihrer Nachhaltigkeit und des „Gesünderen“. Diese Punkte lassen sich nur individuell oder in Studien belegen, daher fällt das Resultat hier weg.

Design

Die Hintergrundfarbe der Dose ist ein kräftiges Schwarz. Das Logo der Firma, welches auf dem Behältnis doppelt zu finden ist, besteht aus dem vertikalen Schriftzug „green cola“, wobei das „green“ in Grün gehalten worden ist und das „cola“ in Silber, sowie einer Pflanze rechts daneben. Diese soll wohl eine Stevia-Pflanze darstellen; ebenfalls sprießen aus dem „g“ und dem „n“ des Wortes green Blätter heraus.

Green Cola

Fazit

Gerade Diabetiker oder Menschen mit besonderen Essgewohnheiten (z.B. kalorienarm) werden angesprochen und kommen mit green cola voll auf ihre Kosten. Es ist sowohl vom Geschmacklichen, als auch Nahrhaften her ein guter Ersatz bzw. Zusatz.
Die Hersteller finden eine perfekte Alternative zu Standard-Colas und zeigen auf, dass diese Art von Getränk nicht nur Zucker ist, sondern auch bei einem Radikalwechsel in Richtung „gesünder“ ebenso mithalten kann.

Inhalt: 330ml

Preis: Um die 1 Euro.

Homepage: www.greencola.com

Foto Anzeigebild: endeavor.org.gr

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Geschmack
Geruch
Design
Preis-Leistung
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green cola, 7.7 out of 10 based on 9 ratings

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green cola

von Maurice Lesezeit 3 min
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