2. Email an Verbraucherzentrale Hamburg (bzgl.: Energy Drinks ab 18)

Maurice 7. November 2012 0
2. Email an Verbraucherzentrale Hamburg (bzgl.: Energy Drinks ab 18)

– 1. Email an die VZHH
– Rückantwort

Email:

„Ich stimme Ihnen vollkommen zu – es stehen noch viele Fragen offen. Allerdings ist die Öffentlichkeit für eine solche Diskussion vielleicht nicht der richtige Weg.

Anstatt die Langzeitstudien abzuwarten und eventuell intern ein wenig Druck zu machen, hat man sich für die Öffentlichkeit entschieden, was die Medien nun genutzt haben. Natürlich führen gewisse Zeitungen keine Nachforschungen an, und übernehmen das aus Ihrer Forderung, was bei der breiten Masse garantiert für Aufregung und gute Schlagzeilen sorgen wird. Will damit sagen, dass es mit dem Gang an die Öffentlichkeit klar war, dass sich nun alle gegen Energy Drinks stellen werden (übertrieben gesagt), weil – um einen Internetnutzer zu zitieren, der ein Medium gelesen hat und sich natürlich nicht weiter über das Thema informiert hat – „Energy Drinks sind ja tödlich“. Das ist das Bild, was Konsumenten nun gezeigt wird.
Ich möchte sogar soweit gehen und sagen, dass die Anzahl der Anrufe, die sie von besorgten Eltern bekommen haben, erst seit diesem Schritt in die Höhe geschnellt ist (verzeihen Sie es mir, falls es nicht so ist). Bitte beachten Sie: Die Verantwortung liegt nicht bei den Firmen, nicht bei Gesetzesgebern, nicht bei Ihnen; die Verantwortung liegt ganz allein in den Händen der Eltern, die darauf achten müss(t)en, was ihre Kinder machen, was sie kaufen.

Um Ihnen eine Meinung zu Ihrer gewollten Diskussion zu geben: Auch wenn das nun nicht vergleichbar ist, was bringt denn eine Altersgrenze von 18? Nehmen Sie das Beispiel Alkohol und Zigaretten, gar Drogen? Bekommen Sie da auch besorgte Anrufe? Meiner Meinung nach sind harte alkoholische Getränke und Zigaretten ab 18, dennoch sehe ich jedes Wochenende 13jährige Kinder mit Flaschen und Stummeln herumziehen. Warum achten die Eltern denn lieber auf die Energy Drinks, die „ja tödlich sind“ (was nicht bewiesen ist), und nicht auf eben genanntes Beispiel (bewiesene Gefahr durch Alkohol & Zigaretten). Ich gebe ganz klar der Panikmache daran die Schuld.

Weiterhin: Auch die Kaffee-Branche wird ausgebaut. Mittlerweile gibt es Kaffee-Sorten mit verschiedenen Aromen, und an Automaten stehen die kleinen Kinder mittlerweile Schlange, weil der Kaffee mit Schokolade oder Vanille ziemlich lecker schmeckt, vor allem nachdem man einige Löffel Zucker zugemischt hat.

Und zu guter Letzt: Man kann Energy Drinks immer noch nicht mit Energy Shots gleichsetzten bzw. Energy Shots als Beispiel für die Gefährlichkeit von Energy Drinks nehmen. Das ist – ich zitiere einen anderen Internetnutzer – „wie als wenn man Silvesterböller verbieten möchte und dies am Beispiel der Gefährlichtkeit von C4 (Sprengstoff) deutlich machen will“. Natürlich haben Shots einen ziemlich hohen Koffeingehalt, aber durch die extreme Verdünnung, die extreme Süsse ist es kein Nahrungsmittel, das regelmässig konsumiert wird oder gar als „Durstlöscher“ benutzt wird. Selbst ich als regelmässiger Konsument von Energy Drinks aller Arten und Sorten habe seit Monaten einige Pakete mit Energy Shots hier herumstehen, die ich nicht anrühre, weil sie mir zu süss und zu extrem im Geschmack sind.

Ich hoffe, sie können meine Meinung irgendwie nutzen und hoffe auf Ihre Antwort.“

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2. Email an Verbraucherzentrale Hamburg (bzgl.: Energy Drinks ab 18)

von Maurice Lesezeit 3 min
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